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micha
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Anmeldungsdatum: 03.09.2007
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14.12.2008, 07:30 1981 - 1983 - Schlumpfserien |
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Erkennungsmerkmale Erkennst du deinen Schlumpf
Diese Serie ist immer ein Problem. Es gibt einfache Erkennungsmerkmale zum Zubehör. Das Problem ist die hohe Anzahl der Varianten des Originalzubehörs, die eine Nennung der Merkmale unmöglich werden lässt.
Wir verweisen hier auf die Seite ueeidieter.de. Dort unter "Top Info Replika" findet ihr sämtliche Varianten zu diesen Serien akribisch von Boris Müller aufgeführt und entschlüsselt. Wir sehen keinen Sinn darin das jetzt nachzuplappern. Das bessere und fundiertere Wissen sitzt in diesem Fall eindeutig da.
Erster Bericht über den gefälschten Blumenstrauß mit Gussabdruck:
Dank unserem Sammlerfreund Wolfgang (ueei-agent, Agent8x4) können wir euch heute das erste bekannte Replikat eines Blumenstraußes mit Gussabdruck zeigen! Vielen Dank schon mal an dieser Stelle!
Hält man diese Blume in der Hand werden wohl die meisten Sammler allein schon wegen diesem rauen, stumpfen, matten Material etwas stutzig werden. Dies liegt daran, dass man das typische Dental/Zahntechnik-Material in den Händen hält.
Hier ein paar Aufnahmen des Materials:
Wir gehen davon aus, dass dieses Replikat schon seit Jahren existiert, da es noch mit sehr viel Fleiß und Detailtreue hergestellt wurde. Die Doppelnaht ist im Prinzip an keiner Stelle zu erkennen, da das Replikat ringsum mit einem kleinen (Zahn-)Schleifer. Dies wird belegt durch die unendlich vielen kleinen Flächen die man nur bei Vergrößerung erkennt. Der Spiegel ist am Griff z.B. nicht wirklich kreisrund sondern wird durch unzählige Vieleck zu einem annährend runden Stab.
Trotz der mühevollen Bearbeitung erkennt auch der Laie, dass an der Umlaufnaht irgendetwas nicht stimmt. Es ist nämlich keine Umlaufnaht erkennbar sondern einfach nur ein grob bearbeiteter Plastikkrater. Er ist zwar umlaufen, aber in dem Sinne eigentlich keine Naht mehr. Der Abrisspunkt fehlt gänzlich!
Ganz wichtig: Die Blume leuchtet nicht unter UV-Licht. Sie bleibt dunkel!
Ich hoffe wir konnten euch etwas weiterhelfen und leider auch eine weiteres sichergeglaubtes, unberührtes Original antastbar machen. Bitte schaut eure Sammlungen auch nochmal diesbezüglich durch, denn bisher konnte man ja eine Gussabdruck-Blume fast unbedenklich in die Vitrine stellen. Liebe Grüße, Christian und das FZ-Team
Olympiade der Schlümpfe
Stelzen
Beide Stelzenvarianten (braun und dunkelbraun) haben die gleichen Merkmale. Der ausgefranste Abrisspunkt ist das Eine. Die Füße der Stelzen das Andere. Dort erkennt man das Replikat auch am ehesten.
Auch hier gibt's wieder mehrere Falschungsgenerationen. Die ganz alten haben keinen Gusspunkt auf dem Stelzenfuß. Der gehört da aber hin. Somit sind diese Stelzen schnell aussortiert. Das neuere Replikat hat einen............naja...Gusskreis. Also einen in den Kunststoff eingestanzten Kringel, der wie ein Gusspunkt aussehen soll. Wer einmal eine original Stelze gesehen hat, hat den auch schnell aussortiert.
Das Original hat dort zwei besondere Merkmale. Einmal ein recht tiefes Loch im Gussmaterial (Vorsicht, wird gerne nachgebohrt) und eben diesen Gusspunkt.
Um den Stelzenfuß herum ist oftmals noch etwas Kunststoff zu sehen.
Auch unter UV-Licht sieht man Unterschiede. Das Original (hier die hellere braune Stelze) leuchtet gegenüber dem Replikat.
REPLIKAT 1:
Dieses Replikat stammt aus der selben Fälscherwerkstatt wie das dentale Löffel-Replikat R-D. Es wurde 1994/95 auf einem Flohmarkt offiziell als Fälschung angeboten und über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren vertrieben. Wir gehen von etwa 30-40 Replikaten, aus die damals hergestellt wurden. Davon befinden sich möglicherweise noch etliche unwissentlich als Originale in Sammlungen.
Es handelt sich bei diesem Replikat um die bis dato (September 2008) beste Fälschung auf dem Markt. Lasst euch nicht von den stark vergrößerten Bildern (50 - 60 x) irritieren. Es ist mit einer 15-20x Lupe nur schwer zu erkennen und ist auch schon von mehreren Kennern als Original eingestuft worden.
Die Doppelnähte liegen bei der Fälschung im Durchschnitt nur 0,3 mm (!) auseinander. Das bedeutet, sie wurde annährend genau getroffen bei der Reproduktion.
Die doppelte Naht ist unter enormer Vergrößerung rundum zu erkennen. Bei kleiner Vergrößerung jedoch, scheint sie nur eine einzige Linie zu sein. Dieser Umstan macht das Replikat so gefährlich.
Wir konnten auf beiden Stücken insgesamt nur eine Dentalblase entdecken, was aufgrund der kleinen Fläche nicht überraschend ist. Wie man im Größenvergleich erkennen kann, hat auch die Blase nur einen Durchmesser von 1 - 1,2 mm (!).
Der Abriss wurde wie bei allen Dentalfälschungen mitkopiert. Da er aber auch bei originalen Stelzen sehr ausgeprägt ist, besitzt auch die Fälschung einen guten Abrisspunkt. Er ist allein an der fehlenden Verfärbung zu erkennen, da sich Plastik bei Überdehnung hell verfärbt.
Mit dem Laufe der Jahre kann dies jedoch auch bei Originalen nicht mehr deutlich zu sehen sein.
Ein Vergleich der Fußstützen zeigt einen beinahe einwandfreien Gussabdruck sowie eine ebenso deutliche Einbuchtung zur Stelze hin. Der Einbuchtung am oberen Rand (Pfeil) sollte jedoch keine all zu große Bedeutung zugemessen werden, da diese auch bei Originalen variiert.
Bisher sind zwei Paar Stelzen dieses Typs gefunden worden. Ein ähnlich gut gefälschtes Exemplar wurde 2006 bei einer Prüfung entdeckt. Wir gehen davon aus, dass dies nicht zugleich das Herstellungsjahr der Fälschung ist. Es wurde wohl ebenfalls schon Anfang bis Mitte der 90er Jahre gefertigt.
Ei und Löffel
Der Löffel ist eigentlich nur auf ein einziges Merkmal hin zu prüfen. Wo sitzt der Abrisspunkt. Ist er genau auf der Aufsteckgabel (an der Seite), dann ist der Löffel eine Fälschung. Ist er hingegen direkt davor am Löffelstiel, dann ist er echt. Das schönste Bild dazu gibts bei ueeidieter und das haben wir einfach gemopst. Dort ist der Abrißpunkt wie er sein muss, schön zu sehen.
REPLIKAT 1:
Beim diesem Löffel-Replikat handelt es sich um ein Dental-Replikat, welches aus braunem Kunststoff hergestellt wurde, der mit dem des original Löffels fast identisch ist. Es ist die beste bisher bekannte Fälschung und wurde bereits 1995 auf einem Flohmarkt erstanden.
Die Maserung des Löffels wurde durch den Abguss für das bloße Auge fast exakt kopiert und lässt sich nur anhand eines Vergleichsstückes und einer sehr starken Lupe erkennen.
Glücklicherweise hat auch diese Fälschung die für ein Dental-Replikat typischen Fehler. Man sollte sowohl auf aufgeplatzte Luftblasen als auch auf doppelte Nähte achten. Auch wenn bei dem uns vorliegenden Exemplar die Nähte sehr dicht bei einander liegen und sich teilweise sogar überlagern.
Auf ein Detail sollte aber noch eingegangen werden. Der Abrisspunkt scheint auf den ersten Blick vollkommen in Ordnung zu sein und auch an der richtigen Stelle angebracht. Jedoch zeigt sich bei genauerem Hinschauen, dass durch den Abrisspunkt die seitliche Naht weiter verläuft. Beim original Löffel endet sie vor dem Abrisspunkt und beginnt dahinter wieder von neuem. Man muss sich den Abriss, von Werk aus, wie einen kleinen Steg aus Vollmaterial vorstellen, in dem keine Naht verlaufen kann.
Es ist absolut notwendig den Löffel sehr genau zu untersuchen, da die Merkmale des Löffels mit bloßem Auge recht schwer zu erkennen sind. Zu dem sollte man auch bedenken, dass dieses annähernd perfekte Replikat schon vor mehr als 12 Jahren hergestellt wurde und wir vielleicht schon einer neue Generation an verbesserten Dental-Replikaten gegenüberstehen.
NACHTRAG:
Auf der Börse in Dreieich im November 2008 wurde uns von Klaus Eller eine Dental-Kopie mit noch höherer Qualität vorgelegt. Die Naht ist perfekt getroffen und es weißt auch außer der schlechten Ausarbeitung dieser "einen" Naht keine Unterschiede zu einem Original mehr auf. Diese Aufnahme wurde etwa 60-fach vergrößert (zu sehen ist ein Teil des mittleren Steges von der Seite aus fotografiert):
Rotes Ei
Das wichtigste Merkmal für das Rote Ei ist, dass es wachsartig ist. Man hat fast das Gefühl eine Kerze anzufassen.
Es gibt zwei Originale. Ein rotes und ein dunkelrotes Ei. Das hellere von beiden hat am Gußabdruck zwei kleine direkt nebeneinander liegende Dellen. Das dunklere Ei hat diese Dellen nicht.
Viele Eier werden in Internetauktionen oftmals mit den eigentlich korrekten Echtheitsmerkmalen beschrieben. Schwimmt im Wasser (kann sogar meine Katze) ist z.B. schon lange kein Merkmal mehr. Nur die allerersten Replika Eier (hellrote) gingen unter. Auch unter UV-Licht sieht man bei diesem Replika ei kaum einen Unterschied zum Original.
Von den Eiern gibt es inzwischen zig Generationen gefälschter Stücke. Auch eines, dass dem Original fast zum verwechseln ähnlich sieht, wenn man davon absieht, dass ein original Ei oben im Gusskreis spiegelt. Das schaffte bisher kein Replika. Alle haben im Gusskreis die gleiche Oberfläschenstruktur wie auf dem Rest des Eis.
Ebenfalls auffällig ist die Farbgebung bei den nachgemachten Eiern. Von hellrot bis dunkelrot geht die Palette. Sogar ein weißes Ei existiert. Alle Eier auf dem nachfolgenden Bild sind Fälschungen.
Hüpfseil
Für Schlumpfinchen gibt es etliche Replikate des Seils. Viele selbstbauten in ganz geringer Stückzahl, denen man meist die Fälschung schon auf den ersten Blick ansieht.
Wir kümmern uns hier um die zwei verbreitetsten Repliken des Seils und auch mehr um die Erkennungsmerkmale eines Originals. Das ist bei der Fülle der unterschiedlichen Fälschungen auch besser so.
Zuersteinmal sollte man beim Schlumpfinchen darauf achten, dass das Seil auch wirklich passt. Das heisst, lässt sich das Seil ordentlich feststecken? Viele Replikate halten nicht an der Figur.
Hat man eine Lupe zu Hand, kann man die Fälschung auch schnell an den Griffen erkennen. Die Wulst oberhalb des Handgriffes und der bei fast allen Repliken nicht vorhandene Abrißpunkt am Griffende, trennen die Spreu vom Weizen.
Eines der Replikate, auf die man am häufigsten reinfällt hat eigentlicht das auffälligste Merkmal. Grund für den Reinfall ist ersteinmal der nachgemachte Abrißpunkt am Griffende. Dabei scheint aber niemandem aufzufallen, dass das Seil viel zu lang ist. Hier auf dem Bild ist das schön zu sehen.
Das rechte Bild zeigt das wohl berühmteste Replika dieses Zubehörs (Bild von www.ueeidieter.de). Das Seil der ersten Generation war so perfekt rund, dass es eigentlich sofort zu erkennen ist. Dennoch wird es zum Teil heute noch im Internet erfolgreich verkauft. Doch so ein Seil gab es nie im Ei.
Nachtrag 23.05.09 - Neues Springseilreplika
Es ist eine weitere Version aufgetaucht, die aber sehr leicht an zwei Merkmalen zu erkennen ist.
1. Das Seil hat rot bemalte Griffe.
2. Die Griffe haben keine Abrisspunkte und wirken wie abgeschnitten.
Negerkuss
Der Negerkuss muss einen Abrisspunkt in der Mitte der Unterseite haben. Er sollte nicht am Rand liegen. Die Kennung im Inneren der Negerkusshälfte ist bei allen Originalen spiegelverkehrt. Bei den Fälschungen gibt es sie sowohl spiegelverkehrt, als auch normal. Die normal geschriebenen Zahlen sind also immer Fälschungen (und zwar Spritzgussfälschungen). Bei den Dental-Kopien wurde diese Spiegelung jedoch mitkopiert. Sie dient also nicht in jedem Fall als Vergleichsmerkmal. Grundsätzlich sollte die Hälfe, wie auch alles andere an Zubehör, nach Dentalnähten abgesucht werden.
Sind diese nicht vorhanden lässt sich anhand dieser Bilder eine sichere Aussage treffen:
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Umfallen ist keine Schande, Liegenbleiben schon.
Zuletzt bearbeitet von micha am 07.07.2010, 13:56, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Verfasst am:
22.02.2009, 10:28 (Kein Titel) |
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